Wenn der FC am Sonntag um 17:30 Uhr im Deutsche Bank Park auf Eintracht Frankfurt trifft, ist das für die Kölner der Startschuss in die heiße Phase der Saison, in der endlich gepunktet werden muss. Nach dem Aus von Coach Lukas Kwasniok feiert René Wagner seine Premiere als Cheftrainer des 1. FC Köln – und warum der FC, eigentlich Außenseiter gegen die Adler aus Frankfurt – diesmal gute Chancen haben könnte, erfahrt ihr in unserem Vorbericht!
Rückblick:
Adler gegen Geißbock – hier trifft wahre Bundesligatradition aufeinander: in insgesamt 115 Partien konnte der FC 43 Siege erringen, während dem gegenüber 33 Unentschieden und 39 Niederlagen stehen. Das Hinspiel endete mit einem torreichen 3:4 aus Kölner Sicht – damals hieß der Trainer auf Frankfurter Seite noch Dino Toppmöller, über den es nach dem Aus von Lukas Kwasniok Gerüchte über ein Engagement beim FC gegeben hat.
Die aktuelle Form:
Eintracht Frankfurt:
Nachdem bei der Eintracht in der Hinrunde nicht viel zusammenlief, entschied sich Sportvorstand Markus Krösche für eine überraschende Lösung auf der Trainerbank. Albert Riera, seinerzeit Trainer beim slowenischen Erstligisten NK Celje, sollte die Adler wieder auf Kurs bringen. Sportlich gelang dies größtenteils auch – kritisiert wird Riera allerdings insbesondere für seine Kommunikationsstil. So fiel er mit fragwürdigen Vergleichen in Pressekonferenzen auf und hält sich auch mit Kritik gegenüber den eigenen Spielern nicht zurück. Nachdem zuletzt insbesondere die Heimspiele nicht überzeugend waren, steht der Coach schon knapp drei Monaten nach Amtsantritt unter besondere Beobachtung. Diese Unruhe könnte der FC ausnutzen und endlich die so dringend benötigten drei Punkte holen. Auf Kölner Seite wird man sicherlich auch schauen, ob Ex-FC-Akteur Ellyes Skhiri zum Einsatz kommen wird. In den vergangenen Tagen gab es Gerüchte um eine mögliche Rückkehr von Skhiri ans Geißbockheim.
1. FC Köln:
Das Unentschieden im Derby gegen Borussia Mönchengladbach war ein siegloses Spiel zu viel für Lukas Kwasniok. Nun sitzt mit René Wagner der ehemalige Co-Trainer zum ersten Mal als Chef auf der Trainerbank. Ihm zur Seite steht mit Armin Reutershahn ein ganz erfahrenen Mann, der in über 30 Jahren Bundesliga schon alles erlebt hat. Dazu kam in der vergangenen Woche der ehemalige FC-Verteidiger Lukas Sinkiewicz, welcher Wagner ebenfalls assistieren wird. Wenn man den Worten von FC-Sportgeschäftsführer Thomas Kessler Glauben schenken darf, sahen die verantwortlichen Personen beim FC in der Zeit unter Kwasniok durchaus vielversprechende Ansätze. Daher ist die Entscheidung, auf den angesehenen Co-Trainer zu setzen, folgerichtig und nachvollziehbar. Er kennt die Mannschaft, die Abläufe und den Verein – und hat trotzdem eine andere Herangehensweise, welche endlich die erhofften Punkte bringen soll. Dazu kann Wagner wieder nahezu auf den kompletten Kader zurückgreifen – dies blieb Lukas Kwasniok oftmals aufgrund verletzungsbedingter Ausfälle verwehrt.
Das Personal:
Voraussichtliche Startaufstellung:
Eintracht Frankfurt: Zetterer – Amenda, R. Koch, Theate – Doan, Larsson, Brown – M. Götze, Uzun – Kalimuendo, Burkardt
Reservebank: Grahl, Baum, Kosugi, Arrhov, Chaibi, Dahoud, O. Höjlund, Knauff, Skhiri, Amaimouni-Echghouyab, Batshuayi, Ebnoutalib
1. FC Köln: Schwäbe – Sebulonson, van den Berg, Simpson-Pusey, Lund – Krauß, Johannesson – Thielmann, Kaminski, S. El Mala – Ache
Reservebank: Zieler, Heintz, Özkacar, Schmied, Castro-Montes, Chavez, Husenbasic, Kainz, Maina, Bülter, Niang, Schenten, Waldschmidt
Schiedsrichter: Dr. Florian Exner
Assistenten: Nikolai Kimmeyer, Mark Borsch
Vierter Offizieller: Dr. Robin Braun
VAR: Katrin Rafalski, Markus Sinn
INSIDE MÜNGERSDORF wünscht Euch (und uns) eine gelungene Wagner-Premiere und am Ende natürlich drei Punkte für den FC!



