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Schon seit Wochen dreht es sich beim 1. FC Köln fast ausschließlich um Said El Mala. Das Kölner Edel-Talent ist teil der ein oder anderen Schlagzeile rund um das Geißbockheim und vor allem das selbst ausgemachte Transferziel von Borussia Dortmund.
Auch wenn man den Wirbel um die Personalie bereits als Alltag betiteln könnte, ging es am hießigen Donnerstagabend dann doch etwas heißer her als zuvor. Kurz nach 18:00 Uhr berichtete sky, in Form von Transfer-Experte Florian Plettenberg, von einem Angebot des BVB. Dieses, so Plettenberg, belaufe sich auf unter 50. Mio Euro. Allerdings könnte die Offerte schnell auf 50. Mio Euro ansteigen, sollten leicht zu erreichende Boni greifen. In der Gesamtheit des Angebots, sollen bis zu 55 Mio. Euro an Ablöse zu erreichen sein — allerdings nur, wenn alle Bonuszahlungen greifen würden.
Der Express sprach in der vergangenen Woche bereites von ähnlichen Zahlen — 48 Mio. Euro wolle der BVB fix ans Geißbockheim überweisen, mit Aussicht auf weitere 7 Mio. Euro an Bonuszahlungen.
Kaum war die erste Welle an Resonanz über die Meldung von sky durch das Kölner und Dortmunder Umland gezogen, war es eben jener Express, der im Wortlauft berichtete: “Der FC hat auch die neue Offerte aus Dortmund abgelehnt! Stand Donnerstagabend gibt es keine Einigung.“
Heißt das also “deal off”?
Für dieses Angebot wahrscheinlich schon, denn auch der Geissblog berichtete, kurz nach dem Express, vom scheitern des Deals, aufgrund zu niedriger Ablöse-Modalitäten.
Inside Müngersdorf weiß, dass der Gemeinsame Ausschuss — und somit das entscheidende Gremium in diesem Transfer — bis dato nicht zusammengekommen ist. Das spricht dafür, dass die Geschäftsführung das Angebot garnicht erst als Beratungswürdig angesehen hat. Interessanter noch: Teile des Gremiums sollen von dem Angebot erst über die Meldungen in der Presse erfahren haben.
Insgesamt steht man dem BVB recht misstrauisch gegenüber. Nach dem initialen Angebot der Dortmunder war man sich garnicht sicher, ob der BVB überhaupt ein ernsthaftes Angebot unterbreiten wollen würde. Ähnliches berichtet heute auch der Geissblog.
Fakt ist, der FC hätte kein Problem damit, El Mala ein weiteres Jahr zu behalten. Vielmehr denkt man sogar darüber nach ein verbessertes Vertragspaket zu unterbreiten. Das Gehalt von El Mala soll steigen, der Vertrag sich im Gegenzug aber auch um ein weiteres Jahr (2031) verlängern, so ist aus dem FC-Umfeld zu hören. Die Verantwortlichen zeigen also, dass die in Sachen Transfers weiterhin die Zügel fest in der eigenen Hand halten wollen und sich nicht durch etwaige Angebote, abseits der eigenen Vorstellungen, unter Druck setzen lassen.
Sollte in den nächsten Tagen ein Angebot mit einer geeigneten Sockelablöse ins Geißbockheim flattern, wird sich der Gemeinsame Ausschuss in einer Online-Sitzung beraten. Der Ausgang bleibt offen.




