Nach der bitteren Niederlage im Nachbarschaftsduell gegen Leverkusen und fünf Spielen ohne Sieg ging es ins letzte Saisonspiel des Jahres 2025 gegen den 1. FC Union Berlin. Coach Lukas Kwasiniok wechselte erneut auf vier Positionen im Vergleich zum Spiel gegen Bayer 04. Heintz, Lund, Johanesson und Ache starten anstelle von Huseinbasic, El Mala, Bülter und Waldschmidt.
Spielbericht
Das Spiel begann mit einem Mittelfeldgeplänkel. Doch schnell sollte sich herausstellen, dass der FC die aktivere Mannschaft ist. Nach fünf Minuten bekam der FC seine erste Chance des Spiels. Thielmann erobert sich den Ball, Kaminski zieht in den Strafraum und schließt ab. Doch keine großen Probleme für Rönnow.
Nun wurde es plötzlich ruhig in Müngersdorf. Beide Fanszenen stellen ihren Support ein, aufgrund eines Rettungseinsatzes in der Südkurve ein.
In der 11. Minute zeigt sich Union erstmals offensiv gefährlich: Jeong kommt im Strafraum aus der Drehung zum Abschluss, doch der Ball geht knapp am Pfosten vorbei.
Nach ungefähr sieben Minuten Schweigen nahm die Südkurve und der Auswärtsblock von Union den Support wieder auf. „Offenbar geht es dem betroffenen Fan wieder besser, er befindet sich in keinem kritischen Zustand mehr. Trotzdem weiterhin gute Besserung!“, heißt es vom Verein via „X“.
Der FC war mit 75 % Ballbesitz die Mannschaft, die klar den Ton angab. Doch Union Berlin ist eine Mannschaft, die gegen Leipzig bereits gezeigt hat, dass sie sich über Konter und Standards auszeichnen kann. Kaminski war der einzige Spieler, der auffiel, ansonsten war es eine ruhige erste Halbzeit beider Teams.
Nach einer Minute Nachspielzeit ging es ohne wirkliche Highlights mit 0:0 in die Halbzeit.
Beide Teams blieben zur zweiten Halbzeit überraschenderweise unverändert.
Mal ein Abschluss für die Eisernen: In der 55. Minute kommt Burke an der Strafraumkante per Volley zum Abschluss, doch der Schotte verzieht klar. Bülter kam in der 57. Minute für Ache ins Spiel und sollte mehr offensive Durchschlagskraft bringen.
Ungefähr 65 Minuten sind gespielt, Union kommt besser ins Spiel und erhöht nun nach einer eher unauffälligen ersten Hälfte den Druck. Kaum erhöht Union den Druck, folgt die erste Großchance für die Unioner: Schwäbe rettet auf der Linie. Nach einer guten Ecke von Trimmel kommt Querfeld zum Kopfball und scheitert am Kölner Schlussmann.
Und nun kommt er — wie erwartet: Said El Mala kommt für Jan Thielmann, der in dieser Partie nicht viel Furore sorgen konnte. Außerdem kommt Huseinbasic für Tom Krauß ins Spiel.
Erneut ist es ruhig im Stadion. Der nächste medizinische Notfall ereignet sich in der Südkurve. Beide Fanszenen zeigen gutes Taktgefühl und stellen den Support ein. Nach sechs Minuten Stille geht es weiter. Den beiden Fans geht es gut, sie sind stabil.
Wir schreiben die 82. Minute, und es gibt glatt Rot für Rav van den Berg, der laut Schiedsrichter Dingert, mit der Hand, eine klare Torchance verhindert. Burcu wäre auf dem Flügel durchgestartet – eine harte, aber laut Regelwerk richtige Entscheidung.
Nach der Roten Karte folgt der Freistoß, es kommt zum Gewusel im Strafraum. Der FC kann den Ball nicht wirklich klären, anschließend reklamieren die Unioner ein Handspiel. Kaminski springt der Ball an die Hand, da dieser jedoch vom Oberschenkel abprallt, ist es kein strafbares Handspiel.
In der 87. Minute erneut eine Chance für Union durch Schäfer. Wieder springt der Ball Richtung Arm — dieses Mal von Dominique Heintz. Doch da nur die Schulter getroffen wurde, ging es weiter. Turbulente Schlussphase nun in Müngersdorf!
90. Minute Khedira kommt aus sieben Metern frei zum Abschluss, verzieht den Ball jedoch, sodass Bülter ihn vor der Linie klären kann. Wenige Sekunden nach der Riesenchance der Unioner fällt dann das 1:0 für die Eisernen: András Schäfer zieht in den Strafraum, weil Lund den Ball schwach klärt und ihm dadurch viel Platz gibt. Schäfer schließt per Volley ab und trifft ins Tor.
In den letzten sechs Minuten der Nachspielzeit spielt Union, wie zu erwarten, auf Zeit. Dies zieht zwei Gelbe Karten für Juranović und Rönnow nach sich.
90+7: Der FC schlägt den Ball weit nach vorne, Union hat Probleme im Strafraum. Der Ball fällt El Mala vor die Füße, der per Volley abziehen will, doch der Ball geht rund zwei Meter am Tor vorbei.
Fazit: Der FC ist nicht zwingend genug vor dem Tor und wird somit erneut per Standard und in der Nachspielzeit um Punkte gebracht. Union zeigt sich äußerst effizient vor dem Tor und nimmt wichtige drei Punkte mit nach Berlin.
Ausblick auf die nächste Partie
Nun geht es nach dem letzten Spiel des Jahres in die Winterpause. Doch in 21 Tagen geht es weiter – auswärts gegen den 1. FC Heidenheim. Dort müssen unbedingt Punkte her, um nicht in den Abstiegskampf abzurutschen. Außerdem startet ab dem 1. Januar die Wintertransferperiode. Wie und ob der FC Spieler transferiert, erfahrt ihr bei INSIDE MÜNGERSDORF auf Instagram, X, WhatsApp und hier auf unserer Website.
Startaufstellungen & Auswechslungen
1. FC Köln
Schwäbe – Sebulonsen, Heintz, van den Berg, Lund – Krauß, Martel, Johannesson, Thielmann, Kaminski – Ache
Einwechslungen:
58‘ → Bülter für Ache
68‘ → Huseinbasic für Krauß
68‘ → S. El Mala für Thielmann
86‘ → Maina für Kaminski
86‘ → Özkacar für Heintz
1. FC Union Berlin
Rönnow – Doekhi, Querfeld, Diogo Leite – Trimmel, Khedira, Kemlein, Köhn, Jeong, Ansah – Burke
Einwechslungen:
64‘ → Burcu für Jeong
73‘ → Juranovic für Trimmel
73‘ → Ilic für Burke
73‘ → Skarke für Ansah
84‘ → Schäfer für Kemlein



