FC unter Druck: Topspiel beim HSV wird zum Schlüsselspiel im Abstiegskampf


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Am Samstagabend um 18:30 Uhr triff der 1. FC Köln im Topspiel auf den HSV. Im Hamburger Volksparkstadion kommt es zu einem Duell zweier Traditionsvereine, die derzeit um den Klassenerhalt kämpfen.

Mit einem Sieg könnte der HSV einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Nach einem holprigen Start in die Saison hat die Mannschaft um Coach Merlin Polzin in der Rückrunde gut gepunktet und hat aktuell fünf Punkte Vorsprung auf unseren FC. Der FC hat ein einst komfortables Punktepolster in den vergangenen Wochen kontinuierlich verspielt und befindet sich nun vor dem 26. Spieltag punktgleich mit dem Relegationsplatz auf Platz 14. In den vergangenen 16 Spielen holte der FC mickrige zehn Punkte – Lukas Kwasniok steht vor seiner größten sportlichen Krise der noch jungen FC-Karriere. Bei einer (deutlichen) Niederlage ist davon auszugehen, dass im Derby gegen Borussia Mönchengladbach ein neuer Coach auf der Bank platznehmen wird.

Beide Mannschaften kämpfen derzeit mit großen Verletzungssorgen. Auf Kölner Seite fallen Alessio Castro-Montes, Denis Huseinbasic, Jan Thielmann und Joel Schmied sowie der rot gesperrte Simpson-Pusey aus. Ein kleiner Lichtblick ist die Rückkehr von Sebastian Sebulonsen, welcher möglicherweise sein Debüt in der Startelf feiern wird. Der HSV muss u.a. kurzfristig auf Poulsen verzichten.

Das Hinspiel konnte der FC, wenn auch mit etwas Glück, am Ende deutlich mit 4:1 gewinnen. Der letzte Sieg beim HSV ist schon eine Weile her, was nicht zuletzt auch am zeitweiligen Ligaunterschied beider Clubs lag: in der Saison 2017/2018 gewann unser FC durch zwei Treffer von Simon Terodde – und ein gewisser Markus Gisdol wurde nach dieser Partie als Coach des HSV entlassen.

Aufgrund der schwachen Ergebnisse zuletzt muss der FC auch auf die Konkurrenz schauen. Am Freitagabend trifft Borussia Mönchengladbach auf den FC St. Pauli und am Sonntag kommt es zum Duell zwischen Werder Bremen und dem FSV Mainz 05.

Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Mikelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Fabio Viera, Königsdörffer, Dompé

Schwäbe – Krauß (Sebulonsen), van den Berg, Özkacar, Lund – Martel, Johannesson – Maina, Kaminski, S. El Mala – Ache

Schiedsrichter: Tobias Welz
Assistenten: Martin Thomsen, Thomas Stein
Vierter Offizieller: Max Bruda
VAR: Benjamin Brand
VAR-Assistent: Christian Fischer




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