Der Retro-Hype boomt. Überall sieht man sie: die alten Logos der prestigeträchtigsten Vereine, historische Trikots mit ihren ganz eigenen Geschichten. So dürfte es kaum jemanden überraschen, dass auch die Größen der Sportartikelindustrie auf diesen Trend aufspringen wollen.
Wie bereits bei Real Madrid, Bayern München, dem DFB oder Argentinien – also dem obersten Regal des Weltfußballs – beobachtet adidas natürlich auch die kleineren nationalen Märkte. Daher überrascht es wenig, dass auch die Bundesliga und ihr Umfeld für den Weltkonzern ein spannender Markt sind.
Wie Footy Headlines berichtet, sollen unter anderem Vereine wie der 1. FC Nürnberg, FC Schalke 04 oder der Hamburger SV eine 1:1-Neuauflage eines ihrer historisch bedeutendsten Trikots erhalten.
Nach Inside Müngersdorf-Informationen bleibt auch der 1. FC Köln davon nicht „verschont“. Wie wir erfahren konnten, wird auch der FC eine Neuauflage eines seiner früheren Trikots auf den Markt bringen.
Dabei fällt die Wahl von Verein und adidas nicht auf irgendein Trikot.
Der FC lässt seinen letzten DFB-Pokalsieg aus 1982/83 neu aufleben und bringt ein Remake des damaligen Trikots heraus, das in erster Linie als Lifestyle-Produkt dienen soll. Nichtsdestotrotz wäre ein Einsatz in einem Spiel durchaus denkbar und keineswegs unmöglich.
Das Trikot erscheint in derselben Optik wie das Original: V-Kragen, Nadelstreifen, der Retro-Geißbock sowie das adidas-Trefoil-Logo sind mit von der Partie.

Allerdings ist das Trikot, in dem unter anderem Littbarski, Konopka, Allofs und Bonhof den Pokal nach Köln holten, nicht vollständig aus Baumwolle gefertigt. Stattdessen wird das Material durch atmungsaktives Polyester ergänzt.
Was Trikotliebhaber besonders freuen dürfte: Auch der ehemalige Hauptsponsor „Doppel-Dusch“ soll wieder auf dem Trikot vertreten sein.
Nach Inside Müngersdorf-Informationen soll es zudem Neuauflagen der damaligen Trainingsanzüge geben. Aufgrund des Mangels an Archivmaterial können wir hierzu jedoch keine Bilder liefern.
Der Release des Trikots ist für den späten Frühling beziehungsweise den frühen Sommer geplant. Eine Vorstellung am Jahrestag des DFB-Pokalsiegs erscheint dabei durchaus möglich.




