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Die letzten beiden Saisonspiele (1:3 gegen Heidenheim, 1:5 gegen Bayern München) haben René Wagner gezeigt, auf welche Spieler er sich in der kommenden Saison verlassen kann – vor allem aber, auf wen nicht. Beide Spiele stellten einen Charaktertest für die Mannschaft dar, da der 1. FC Köln den Klassenerhalt bereits sicher hatte. Bestanden haben diesen Test die Wenigsten – daher fällt der Kaderumbruch größer aus, als man im Vorfeld der Sommerpause erwarten konnte. Dies zeigt sich bereits anhand der zahlreichen Abgänge: mit den nicht gezogenen Kaufoptionen haben Cenk Özkacar, Kristoffer Lund und Felipe Chavez den FC bereits wieder verlassen.
Bleiben dagegen wird Jahmai Simpson-Pusey, dessen feste Verpflichtung in der vergangenen Woche bekannt gegeben wurde.
Dass man beim FC derzeit auch nicht vor „altgedienten“ Führungsspielern halt macht, zeigen die Abgänge von Dominique Heintz und Eric Martel deutlich. Ebenso verlässt Denis Huseinbasic den Verein in Richtung Braga.
Transferpoker um Leistungsträger!?
Schwieriger gestaltet sich aktuell die Situation rund um zwei Spieler, welche maßgeblich am Klassenerhalt in der vergangenen Saison beteiligt waren: Jakub Kaminski und Said El Mala. Jakub Kaminskis feste Verpflichtung hat der FC bereits bekannt gegeben – allerdings ist davon auszugehen, dass der Pole in der kommenden Saison nicht mehr für den FC auflaufen wird: zu stark waren seine Leistungen in der abgelaufenen Spielzeit. Und mit einer im Vertrag verankerten Ausstiegsklausel, welche bei ca. 20 Millionen Euro liegen soll, ist er zudem ein echtes Schnäppchen – insbesondere für die finanzstarken Clubs aus der englischen Premier League, dem erklärten Ziel von Jakub Kaminski.
Einen ähnlichen Wechsel strebt auch Said El Mala an – allerdings hat der FC hier alle Zügel in der Hand, da der Shootingstar bis 2030 vertraglich an den FC gebunden ist und eine Ablösesumme frei verhandelt werden kann.
Das Preisschild für den 19-jährigen hat FC-Geschäftsführer Thomas Kessler bei 50 Millionen Euro festgemacht – und eben jene Summe soll der FC Brentford kürzlich geboten haben. Doch Sabrina „El Mama“ El Mala, Ihres Zeichens Mutter und seit einigen Monaten auch Beraterin der El Mala-Brüder, soll den Tansfers auf der Zielgeraden verhindert haben.
Die Clubs waren sich dem Vernehmen nach einig – und man kann davon ausgehen, dass auch die Verantwortlichen des FC Brentford zielgerichtete Gespräche mit der El Mala-Seite geführt haben müssen. Somit wartet man beim FC nun auf den nächsten Club, welcher mit dem großen Geldkoffer winkt.

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Die Verantwortlichen beim FC betonen stets, dass man auch ohne die Abgänge von Kaminski und El Mala voll handlungsfähig auf dem Transfersmarkt agieren könne. Mit 70 Millionen Euro mehr in der Kasse würde dies allerdings sicherlich leichter fallen – und man wäre mutmaßlich in der Lage, in einem anderen Regal einkaufen zu gehen. 32 Punkte in der abgelaufenen Saison zeigen deutlich, dass der FC um einen erneuten Kaderumbruch nicht herumkommen wird.
Wann fallen konkrete Namen?
Mit Spannung erwartet werden nun die ersten handfesten Gerüchte um mögliche Neuzugänge. In den vergangenen Wochen geisterten verschiedene Namen ums Geißbockheim, jedoch scheint man beim FC zuerst einmal abwarten zu wollen, was sich weiter auf der Abgangsseite tut. Durch die Weltmeisterschaft werden viele Clubs und Spieler Ihre Verhandlungen während oder erst nach dem Turnier starten.
INSIDE MÜNGERSDORF wird Euch in den nächsten Wochen auf dem Laufenden halten!




